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Tagesgeldkonto
"Allgemeine Informationen"

Unter einem Tagesgeldkonto versteht man ein verzinstes Konto, über dessen Guthaben der Kontobesitzer jederzeit verfügen kann. Im Unterschied zum Sparbuch, gibt es beim Tagesgeldkonto keine Kündigungsfristen. Da es im Regelfall keine Verrechnungsfunktion besitzt, sind Überweisungen auf andere Konten sowie Lastschriften nicht möglich.

Im folgendem haben wir für Sie einige wissenswerte Informationen zum Thema “Tagesgeldkonto” kurz zusammengefasst.
  • Vorteile
  • Nachteile
  • Kurze Geschichte
Wie alle anderen Anlageprodukte auch, bringen Tagesgeldkonten sowohl Vor- als auch Nachteile bzw. einige minimale Risiken mit sich Wir möchten Ihnen diese Rahmenbedingungen im folgendem kurz präsentieren: Als erstes haben wir für Sie alle Vor- und Nachteile überblicksartig zusammengefasst. Für mehr Informationen finden Sie auch eine detaillierte Variante weiter unten.
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Vorteile der Tagesgeldkonten
  • einfach und unbürokratisch zu beantragen
  • hohe Zinssätze
  • sehr flexible Geldanlage
  • kostenlose Kontoführung (bei den meisten Anbietern)
  • keine Kündigungsfristen
Nachteile der Tagesgeldkonten
  • die Rücküberweisung auf das Referenzkonto kann 1- 3 Tage dauern
  • der Zinssatz ist theoretisch täglich änderbar
Vorteile der Tagesgeldkonten

Die Verzinsung des Tagesgeldkontos bezieht sich generell auf das ganze Jahr (abgekürzt durch “p.a.”, lat.: “per annum”). Was die Auszahlungsweise der Zinsen beim Tagesgeldkonten anbelangt, gibt es anbieterabhängig große Unterschiede: So gibt es einige Kreditinstitute die die Zinsen einmal pro Jahr gutschreiben und andere die diese Auszahlung anteilig monatlich oder vierteljährlich vornehmen.

Vorteilhafter ist für den Kunden die monatliche bzw. vierteljährliche Zinsauszahlung, da die Zinsen in diesem Fall mitverzinst werden und der Anleger sofort nach Auszahlung von den Zinsen profitieren kann.

Die Höhe der Zinsen kann bei einem Tagesgeldkonto sehr variabel ausfallen, da sie immer an den jeweiligen Tag gebunden ist. Theoretisch kann es also auch vorkommen, das ein Kreditinstitut die Zinsen für das Tagesgeldkonto täglich abändert.
  • Was die Kapitalanlagen angeht, gilt generell folgendes: Kurzfristig gebundenes Kapital wird immer niedriger verzinst als langfristig gebundendes Kapital. Dieser Aussage zu Folge, fallen die Zinsen beim Tagesgeldkonto relativ niedrig aus. Es bietet dennoch einen großen Vorteil- die tägliche Verfügbarkeit. Folglich kann gesagt werden, dass der Kontoinhaber sich diesen Vorteil durch niedrige Zinsen erkauft. Der Grund für die niedrigen Zinsen ist, dass das Kreditinstitut stets damit rechnen muss, dass der Kontoinhaber sein Kapital abhebt. Dies stellt sich als risikoreich für das Kreditinstitut dar, da es schließlich die Gelder der Kunden weiterinvestiert. Möchten mehrere Kontoinhaber größere Summen an einem Geschäftstag abheben, muss das jeweilige Kreditinstitut hierfür auf den Interbankenverkehr zurückgreifen, also sich teuer Geld beschaffen.

    Wir haben bislang nur die Theorie behandelt. Da Kreditinstitute täglich wichtige Entscheidungen treffen müssen und dabei auch an Gesetze und interne Regeln gebunden sind, sieht die Praxis etwas anders aus. So ist die Verzinsung des Tagesgeldkontos zwar tagesabhängig, die Kreditinstitute versuchen jedoch die Zinskonditionen für einen möglichst langen Zeitraum aufrecht zu erhalten. Der Grund hierfür ist, dass Kontoinhaber nicht an Kündigungsfristen gebunden sind und somit jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln können der bessere Zinsen anbietet. Somit ist bei Tagesgeldkonten die Aussage: “Kurzfristig gebundenes Kapital wird niedriger verzinst als langfristig gebundenes Kapital” nicht mehr vorrangig.

    Die Verzinsung eines Tagesgeldkontos liegt im Regelfall wesentlich höher als zum Beispiel die eines herkömmlichen Sparbuches. Der Grund hierfür ist teilweise die schnelle technische Entwicklung. Die meisten Tagesgeldkonten werden heutzutage als Online-Konten angeboten. Somit ist meist eine Kontoführung per Post, Telefon oder vor Ort in den Filialen ausgeschlossen. Dank der technischen Entwicklung, also der Online-Kontoführung, können Banken und Kreditinstitute einiges an Verwaltungskosten sparen. Dieser Kostenvorteil wird durch die relativ hohen Zinssätzen an den Kunden weitergeben.
Ein weiterer wichtiger Grund für die relativ hohen Zinssätze ist auch die offensive Marketingstrategie einiger Kreditinstitute. Viele Kreditinstitute und Banken locken ihre Kunden mit attraktiven Konditionen beim Tagesgeldkonto. Die Kreditinstitute gewinnen somit täglich neue Kunden und verkaufen ihnen dann weitere Bankprodukte. Bei der Guthabenzinsberechnung kann man zwischen zwei Zinssätzen unterscheiden. So kann zum einen Den Effektivzins bezeichnet man häufig auch als Rendite. Der Berechnung des Nominalzinses wird der Nominalzinssatz zu Grunde gelegt, und der Berechnung des Effektivzinses der Effektivzinssatz. Dabei bezeichnet man als Nominalzinssatz den am Ende eines Anlagejahres für das eingesetzte Kapital erzielten prozentualen Ertrag, exklusive Zinseszins-Effekt. Der Unterschied zwischen den zwei Zinssätzen liegt darin, dass der Effektivzinssatz auch den Zinseszins-Effekt enthält.
  • Der Zinseszins-Effekt bedeutet, dass für bereits erhaltene bzw. wieder angelegte Zinsen erneut Zinsen gezahlt werden.

    Ein wirklich großer Vorteil, den nur ganz wenige Arten der privaten Geldanlage bieten können, ist die ständige Verfügbarkeit. Die tägliche Verfügbarkeit ist nicht mit der tatsächlichen Verfügung gleichzusetzen, da im Regelfall das Geld wovon man verfügen möchte auf ein sogenanntes Referenzkonto überwiesen werden muss. Beim Referenzkonto handelt es sich normalerweise um ein herkömmliches Girokonto. Somit können also Banklaufzeiten von 1 bis 3 Tagen entstehen, bis die gewünschte Summe auf dem zweiten Konto vorhanden ist.

    Mittlerweile gibt es allerdings Kreditinstitute, die zusammen mit dem Tagesgeldkonto dem Kunden eine Bankkarte bzw. EC-Karte zur Verfügung stellen. Somit können die Kunden jederzeit über das Guthaben per Geldautomaten verfügen.

    Möchten Sie Ihr Tagesgeldkonto wechseln, so können Sie dies ganz einfach und unbürokratisch vornehmen. Bei Tagesgeldkonten müssen nämlich weder Kündigungsfristen eingehalten noch Kündigungsgründe angegeben werden.
Nachteile des Tagesgeldkontos
  • Wie alle anderen Sparprodukte haben auch Tagesgeldkonten nicht nur Vor- sondern auch einige Nachteile, die wir für Sie im folgendem kurz zusammengefasst haben. Banken und Kreditinstitute arbeiten allerdings ständig daran die Nachteile zu minimieren und ihre Produkte dadurch für den Kunden zu verbessern.

    Einer der Nachteile bei den Tagesgeldkonten ist, dass die Rücküberweisung auf das Referenzkonto (in der Regel ein Girokonto) 1 bis 3 Tage dauern kann. Erst wenn die gewünschte Summe auf das Referenzkonto überwiesen wurde, kann, durch Barabhebung oder Überweisung auf ein Fremdkonto, über das Guthaben verfügt werden. Dieser Umstand stellt aber eigentlich nur dann ein Problem dar, wenn man sein gesamtes Guthaben auf dem Tagesgeldkonto anlegt und man schnell Bargeld benötigt. Sollte eine größere sowie nicht geplante Anschaffung anstehen, so muss man sein Girokonto kurzfristig überziehen oder per Kreditkarte bezahlen um diesen finanziellen Engpass zu umgehen.
Ein weiterer Nachteil verbirgt sich auch in den Zinsen. Dabei handelt es sich zwar nur um einen theoretischen Nachteil, aber wir möchten ihn trotzdem erwähnen. Die Bank kann nämlich, rein theoretisch gesehen, den Zinssatz täglich abändern. Somit gibt es keine Garantie, dass der Zinssatz über einen längeren Zeitraum hinweg gleich bleibt. Einige Kreditinstitute versprechen allerdings einen stabilen Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum- vor allem für Neukunden. Dieser Zeitraum kann sich von 3 bis 12 Monaten erstrecken. Nachdem dieser Zeitraum abgelaufen ist, wird das Guthaben zu dem nominalen Zinssatz verzinst.

Dieser Nachteil ist allerdings nur theoretisch, da Banken und Kreditinstitute darauf bedacht sind, die Zinskonditionen so lange wie nur möglich konstant zu halten, um hierdurch keine Kunden zu verlieren.

Kurze Geschichte der Tagesgeldkonten
  • Im folgendem haben wir für Sie einige wichtige und interessante Informationen und Daten aus der Geschichte des Tagesgeldkontos zusammengefasst.

    In Deutschland hatte das Tagesgeldkonto bis in die 90er Jahre keine zu große Bedeutung. Damals hatten die meisten Personen in Deutschland ein Sparbuch. Die Verzinsung des Tagesgeldkontos war zu niedrig, und es lohnte sich für Privatkunden nicht, das gewohnten Sparbuch aufzugeben um das Tagesgeldkonto zu wechseln.

    Einen Durchbruch schafften Tagesgeldkonten erst ab dem Jahr 2000. Durch einen “Börsencrash” hatten die meisten Privatkunden das Vertrauen in Aktien verloren. Auf der Suche nach mehr Sicherheit wurde wieder mehr in Sparbücher investiert.

    Banken und Kreditinstitute fingen damals massiv an Fonds zu bewerben. Sie hofften, die enttäuschten Aktionäre mit neuen Fonds-Produkten zurückzugewinnen. Es wurde viel Geld in die Promotion der Fondsprodukte gesteckt, aber es wurden dennoch nicht die geplanten Ziele erreicht. Die meisten Personen hatten durch den Crash zu viel Geld verloren und waren jetzt auf der Suche nach sicheren Investitionen.
Im Jahre 2000 wurde dann die erste Internetbank in Europa gegründet. Dabei handelte es sich um die Banque Descompete Paris mit dem Hauptsitz in Dublin und einem Entwicklungsoffice in Frankfurt am Main. Diese Bank brachte ein einziges Anlageprodukt auf den Markt - und zwar ein Tagesgeldkonto. Sie boten damals, mit 6 Prozent, einen sehr hohen Zinssatz an. Das Unternehmen investierte viel in Marketingmaßnahmen und nach kurzer Zeit zeigten sich die ersten Erfolge. Nur von Tagesgeldkonten konnte dieses Kreditinstitut allerdings nicht leben und bevor sie noch weitere Produkte auf den Markt bringen konnten, wurde die Bank (First-e) aufgrund mangelnden Erfolges im Jahr 2001 geschlossen. Da alle Kunden ihre Gelder zurückbekommen hatten, gewann das Tagesgeldkonto große Beliebtheit.

Mittlerweile haben sich viele Kunden, dank den vielen Vorteilen sowie der großen Sicherheit, für ein Tagesgeldkonto entschieden. Viele Kreditinstitute kombinieren den Sicherheitsaspekt eines Tagesgeldkontos mit den Vorzügen eines Fonds. Diese werden als “Kombiprodukte” bezeichnet, und der Anleger erhält dabei einen hohen Zinssatz auf das Tagesgeldkonto, wenn er bereit ist bestimmte Summen in Fonds zu investieren.
Tagesgeldkonten erfreuen sich heutzutage auf Grund der Flexibilität und Ungebundenheit einer großen Beliebtheit. Merkmale, die gerade von jüngeren Anlegern geschätzt werden. Für ältere Personen gilt nach wie vor das Sparbuch als das beste.

Tagesgeldkonten werden heute vor allem von Direktbanken angeboten, aber mittlerweile haben auch viele Filialbanken ein solches Produkt im Angebot. Zu Anfang konnte man über das Guthaben bei den Tagesgeldkonten nur schwer verfügen und man war mehr oder weniger an das Internet gebunden, um Zugriff auf das Guthaben zu erhalten.

Tagesgeldkonten bieten von Tag zu Tag bessere Konditionen und mehr Vorteile, da die Konkurrenz in diesem Geschäftsfeld relativ groß ist. Banken und Kreditinstitute versuchen Neukunden mit verlockenden Angeboten zu gewinnen und gleichzeitig strengen sie sich auch an ihre Altkunden zu behalten. Dies alles ist aber nur zum Vorteile der Kunden, da sie dadurch immer mit besseren Konditionen und einer größeren Sicherheit rechnen können.

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