So muss man erstens die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit messen, die genaue Höhe des Geldbedarfes feststellen und nicht zuletzt sich gegen das Risiko der Arbeits- bzw. Berufsunfähigkeit absichern.
Wenn man einen
Kredit bzw. ein
Darlehen aufnimmt, vor allem wenn es sich dabei um höhere Summen bzw. längere Laufzeiten handelt, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung auf jedem Fall empfehlenswert. Sollte die Berufsunfähigkeit eintreten, so kann im Ernstfall ohne eine Versicherung die gesamte
Finanzierung gefährdet werden, da es schnell zu einer grossen Überschuldung kommen kann.
Die staatlich vorgesehene Versorgung reicht für den Ernstfall kaum aus um leben zu können und somit kann ein
Kredit kaum aus dieser Summe weiter gezahlt werden.
Laut Statistik muss jeder vierte Arbeitnehmer seinen Beruf wegen Berufsunfähigkeit vorzeitig aufgeben.
Die Betroffenen stehen aber ohne eine private Berufsunfähigkeits-Versicherung in den meisten Fällen mit leeren Händen da.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt der versicherten Person eine vertraglich vereinbarte Berufsunfähigkeits-Rente, sofern sie den zuletzt ausgeübten Beruf nich mehr ausüben kann. In den Versicherungsbedingungen lautet die typische Definition der Berufsunfähigkeit meist folgenderweise: "Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die Versicherte Person infolge von
- Krankheit
- Körperverletzung
- oder des Kräfteverfalls,
die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich für die Dauer von mindestens 6 Monaten ausser Stande ist, seinen Beruf, wie er vor Eintritt des Schadensfalles beschaffen war, auszuüben."
Zu solchen Schadensfällen kann es leider häufig kommen, und falls man ausser den regelmässigen Ausgaben auch Raten für einen
Kredit bzw. ein
Darlehen zahlen muss, kann es schnell zu einer Überschuldung kommen und somit kann die gesamte
Finanzierung gefährdet werden.
Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es genau wie bei alle anderen Versicherungsarten einige
Faktoren die die Höhe der zu zahlenden Versicherungsbeiträge direkt beeinflussen. Zu den
Faktoren die die Höhe der Versicherungsbeiträge bestimmen, gehören hierbei u.a.:
- das Eintrittsalter,
- die Höhe der monatlichen Berufsunfähigkeitsrente,
- die Karenzzeit,
- der Gesundheitszustand,
- die Möglichkeit der sogenannten abstrakten Verweisung,
Diese
Faktoren können sich von einer Versicherungsgesellschaft zur anderen leicht unterscheiden. Sie können also die genauen Daten erst erfahren wenn Sie sich für eine bestimmte Gesellschaft entschieden haben. Welche Leistungen im Leistungsumfang enthalten sind bzw. welche Konditionen die Beitragshöhe beeinflussen können Sie in den AGB also Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters finden.